Fünfundzwanzig Beauftragten-Rollen, alle heute liveArt. 33 DSGVO, 72 Stunden zur Meldung einer Datenpanne93 Controls nach ISO/IEC 27001:2022490 einsatzbereite Audit-Vorlagen im Workspace§ 130 OWiG, Aufsichtspflicht der GeschäftsleitungBestellurkunde, unterschrieben, abgelegt, belegbarEin Workspace für Aufgaben, Schulungen, Audits, DokumentationDIN 14095 Feuerwehrpläne, standardisiertEU AI Act, weltweit erste horizontale KI-VerordnungFünfundzwanzig Beauftragten-Rollen, alle heute liveArt. 33 DSGVO, 72 Stunden zur Meldung einer Datenpanne93 Controls nach ISO/IEC 27001:2022490 einsatzbereite Audit-Vorlagen im Workspace§ 130 OWiG, Aufsichtspflicht der GeschäftsleitungBestellurkunde, unterschrieben, abgelegt, belegbarEin Workspace für Aufgaben, Schulungen, Audits, DokumentationDIN 14095 Feuerwehrpläne, standardisiertEU AI Act, weltweit erste horizontale KI-Verordnung
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UsB

Umweltbeauftragter

Genehmigungsmanagement, Emissionsberichte, Abfallnachweise, Gefahrstofflagerung. Vollständige Umweltakte über BImSchG, WHG, KrWG und ISO 14001.

Schwerpunkte
BImSchGGenehmigungsmanagementISO 14001WHG
Rechtsgrundlage

BImSchG · WHG · KrWG · ISO 14001

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Umweltbeauftragter: Mit uns sprechen

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Was ist ein Umweltschutzbeauftragter?

Der Umweltschutzbeauftragter ist keine einheitliche gesetzliche Funktion, sondern ein Sammelbegriff für drei parallele Beauftragtenpflichten nach § 53 BImSchG (Immissionsschutzbeauftragter), § 64 WHG (Gewässerschutzbeauftragter) und § 59 KrWG (Abfallbeauftragter). Die Bestellpflicht knüpft nicht an die Mitarbeiterzahl, sondern an konkrete anlagenbezogene Schwellenwerte. § 53 BImSchG erfasst Anlagen nach Anhang 1 der 5. BImSchV, darunter Großfeuerungsanlagen, Chemiebetriebe und Abfallverbrennungsanlagen oberhalb definierter Kapazitäten. § 64 WHG greift bei Einleitung von mehr als 750 Kubikmetern Abwasser pro Tag oder beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen oberhalb der LAU-Schwellen. § 59 KrWG ist einschlägig, sobald ein Betrieb mehr als 100 Tonnen gefährliche Abfälle pro Jahr erzeugt oder eine Abfallbehandlungsanlage nach 1. BImSchV betreibt. Der Beauftragte berichtet unmittelbar an die Geschäftsleitung, prüft Genehmigungsauflagen, führt das Emissionsregister, erstellt den Jahresbericht nach § 58b BImSchG und unterstützt bei Anzeigen gegenüber der Immissionsschutzbehörde. In Konzernen mit zertifiziertem Umweltmanagement nach ISO 14001:2015 wird die Rolle regelmäßig mit der Funktion des Managementbeauftragten gebündelt und seit Geschäftsjahr 2024 um die CSRD-Datenerhebung zu ESRS E1 bis E5 erweitert. Die Bestellung erfolgt schriftlich. Es gilt erweiterter Kündigungsschutz nach § 58 BImSchG. Eine unterlassene Bestellung ist eine Ordnungswidrigkeit nach § 62 BImSchG mit Bußgeld bis 50.000 Euro.

Aufgaben im Überblick

  • Überwachung der Einhaltung von Genehmigungsauflagen nach BImSchG, WHG und KrWG samt Abweichungsdokumentation.
  • Erstellung des Jahresberichts nach § 58b BImSchG an Geschäftsleitung und zuständige Behörde.
  • Beratung bei Investitionsentscheidungen mit Umweltrelevanz vor Auftragsvergabe.
  • Schulung der Belegschaft zu wassergefährdenden Stoffen, gefährlichen Abfällen und Emissionsgrenzwerten.
  • Führung des Stoff- und Emissionsregisters und Validierung der PRTR-Meldedaten.
  • Koordination interner Audits nach ISO 14001:2015 und der jährlichen Managementbewertung.
  • Unterstützung der CSRD-Berichterstattung zu ESRS E1 Klima, E2 Umweltverschmutzung, E3 Wasser und E5 Kreislaufwirtschaft.
  • Schnittstelle zur Immissionsschutzbehörde und zur unteren Wasserbehörde.
  • Untersuchung von Umweltvorfällen und unverzügliche Erstattung gesetzlich vorgeschriebener Anzeigen.
  • Prüfung von Produkt-, Prozess- und Standortänderungen auf Genehmigungsrelevanz nach § 16 BImSchG.

Ab wann muss man einen Umweltschutzbeauftragten bestellen?

Die Bestellpflicht knüpft an konkrete Anlagen, nicht an die Unternehmensgröße. Für den Immissionsschutz gilt: Wer eine Anlage nach Anhang 1 der 5. BImSchV in Betrieb nimmt, muss innerhalb eines Monats schriftlich bestellen. Im Gewässerschutz ist die Schwelle von 750 Kubikmetern Abwasser pro Tag nach § 64 WHG oder der Umgang mit wassergefährdenden Stoffen oberhalb der LAU-Schwellen maßgeblich. Im Abfallbereich greift die Pflicht ab 100 Tonnen gefährlichen Abfällen pro Jahr nach § 59 KrWG. Die Qualifikationsanforderungen ergeben sich aus § 7 der 5. BImSchV: technisches Studium, mindestens zwei Jahre Berufserfahrung und ein anerkannter Fachkundekurs. Externe Beauftragte sind nach § 55 Abs. 2 BImSchG ausdrücklich zulässig.

  • Inbetriebnahme einer Anlage nach Anhang 1 der 5. BImSchV
  • Abwassereinleitung über 750 m3 pro Tag nach § 64 WHG
  • Umgang mit wassergefährdenden Stoffen oberhalb der LAU-Schwellen
  • Mehr als 100 Tonnen gefährliche Abfälle pro Jahr nach § 59 KrWG
  • Betrieb einer Abfallbehandlungsanlage nach 1. BImSchV
  • Behördliche Anordnung im Einzelfall nach § 53 Abs. 2 BImSchG

Typische Branchen

  • Chemie und pharmazeutische Produktion
  • Eisen-, Stahl- und Nichteisenmetallverarbeitung
  • Zement-, Kalk- und Keramikherstellung
  • Zellstoff, Papier und Drück
  • Lebensmittel- und Getränkeindustrie mit hohem Abwasseraufkommen
  • Abfallwirtschaft und Recyclingbetriebe
  • Strom- und Fernwärmeerzeugung über 50 MW
  • Automobilzulieferer mit Lackierereien und Oberflächentechnik
  • Raffinerien und Tanklager
  • Logistikstandorte mit Umgang an wassergefährdenden Stoffen
CIVAC

Wie CIVAC den Umweltschutzbeauftragten unterstützt

CIVAC bündelt die Pflichten aus BImSchG, WHG und KrWG in einem digitalen Arbeitsbereich. Die Plattform pflegt das Rechtskataster anlagenbezogen, automatisiert den Jahresbericht nach § 58b BImSchG, führt Emissions-, Wasser- und Abfallregister versioniert und steuert Maßnahmen mit Eskalationsfristen. Das ISO 14001:2015-Modul deckt Auditplanung, Abweichungsverfolgung und Managementbewertung ab. Der CSRD-Layer erhebt ESRS E1 bis E5-Datenpunkte standortgenau und liefert die prüfbare Audit Trail für den Wirtschaftsprüfer.

Häufige Fragen

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